Krankengeldrechner und Krankentagegeldrechner

Wie hoch ist das Krankengeld und wie lange wird es bezahlt?


 Krankengeldrechner
 
Berechnungsjahr
Bundesland
Lfd. Monatsgehalt Brutto
Kinderlosenzuschlag
Einmalzahlungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld
Monatsgehalt Netto


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Das von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlte Krankengeld wird in der Regel nach 6 Wochen gezahlt, wenn Sie wegen der selben Krankheit für diesen Zeitraum krank geschrieben sind. Die maximale Dauer des Krankengeldes beträgt dann 78 Wochen also ca 1,5 Jahre innerhalb von je drei Jahren (§ 48 SGB V ). Für die ersten 6 Wochen ist der Arbeitgeber nach §3 EFZG verpflichtet, den Lohn bzw. das Gehalt fortzzuzahlen. Hierfür muss das Arbeitsverhältnis allerdings bereits 4 Wochen bestanden haben, ansonsten wird Krankengeld von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt. Selbständige und Freiberufler erhalten in der Regel Krankentagegeld ab der 7. Woche, sofern sie freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung sind und dort nicht den ermäßigten sondern den vollen Beitragssatz zahlen.



   

Berechnung des Krankengeldes

Die Höhe und Berechnung des Krankengeldes ist in §47 SGB V geregelt. Das Bruttokrankengeld beträgt 70 % des Bruttoverdienstes, darf aber 90 % des Nettoverdienstes (inkl. Einmalzahlungen) bzw. das Nettogehalt (ohne Einmalzahlungen) nicht übersteigen. Außerdem ist der Bruttoverdienst für die Berechnung auf die Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung beschränkt. Das Bruttogehalt beinhaltet auch Sachbezüge sowie vermögenswirksame Leistungen oder Überstundenvergütungen. Die Einmalzahlungen, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sind separat zu erfassen.

Vom Bruttokrankengeld werden die Arbeitnehmeranteile für die Renten,- Pflege und Arbeitslosenversicherung abgezogen. Die Anteile der anderen Hälfte trägt die Krankenkasse. Das Krankengeld wird pro Kalendertag gezahlt. Wenn es für einen ganzen Monat gezahlt wird, ist das Kalendertagegeld hierfür mit 30 zu multiplizieren. Das Krankengeld bzw. Krankentagegeld kann online berechnet werden. Falls nur das Bruttomonatsgehalt bekannt ist, lässt sich das Nettomonatsgehalt mit der entsprechenden Schaltfläche unter Berücksichtigung von weiteren Parametern ebenfalls online berechnen. Da das Krankentagegeld unter dem bisherigen Arbeitnehmernettogehalt liegt, wird zusätzlich die Nettolücke ermittelt. Hier kann es sich daher zur Absicherung anbieten, eine zusätzliche Krankentagegeldversicherung abzuschließen. Die Ergebnisse erfolgen ohne Gewähr. Weitere Infos finden sich auf der Seite de.wikipedia.org/wiki/Krankengeld_(Deutschland).



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Beantragung des Krankengeldes

Der Arbeitgeber informiert die Krankenkasse darüber, wann die Entgeltfortzahlung endet sowie über die Höhe des Gehalts. Neben der Meldung des Arbeitgebers wird die vom Arzt ausgestellte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung,von der Krankenkasse benötigt. Im Anschluss ist ein notwendiger Antrag auszufüllen und zu unterschreiben. Nach diesen Formalitäten kann das erste Krankengeld ausgezahlt werden. Das Krankengeld ist zwar steuerfrei, kann sich aber steuererhöhend auswirken, da es unter Progressionsvorbehalt steht. Nachfolgend lassen sich steuerlichen Auswirkungen durch Progressionseinkünfte berechnen.

   

Hinweise zu Bruttoabzügen

In 2019 gelten für die Arbeitnehmeranteile zu den Sozialversicherungen folgende Beitragssätze:
Rentenversicherung: 9,3%
Arbeitslosenversicherung: 1,25%
Pflegeversicherung: 1,525%
Pflegeversicherung in Sachsen: 2,025%
Zuschlag für Kinderlose über 22: 0,25%



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